puR steht zum Entwurf des Altenheimes
Die puR-Fraktion hat seit Beginn der Diskussion um die Bebauung entlang der B 455 die Notwendigkeit eines Altenpflegeheims befürwortet sowie den positiven finanziellen Aspekt für die Stadt beim Verkauf der Grundstücke gesehen.
Dies gilt auch für die Errichtung eines neuen Rathauses und eines neuen Einkaufsmarktes an dieser Stelle. Unser Hauptkritikpunkt jedoch war immer der städtebauliche Aspekt und hier weisen wir auf unsere Stellungnahme in der Stadtverordnetenversammlung vom 13.07.04 hin:
Dort stellten wir, ich zitiere „die Forderung nach einer wesentlichen und grundlegenden Änderung des architektonischen Konzepts (Stichwort keine Fassadenmakulatur) und die Abhängigkeit unserer weiteren Zustimmung in den nächsten Verfahrenschritten von der Erfüllung dieser Forderung.“
Durch unsere Arbeit im Magistrat und in den Ausschüssen sehen wir uns schon mit als treibende Kraft in dieser Angelegenheit. Die CDU-Fraktion war bekanntermaßen gegen diese Beschlussfassung; FWG und SPD hätten auch der bis dahin vorliegenden Planung zugestimmt.
Der jetzige Entwurf entspricht unseren Vorstellungen. Er ist modern, die städtebaulichen Aspekte und Lärmschutzauflagen sind erfüllt, Fassadengestaltung und die Wirkung der einzelnen Gebäude untereinander sowie des Gesamtkomplexes erfüllen die gestellten Ansprüche an eine gelungene und (identifizierende) Bebauung. Auch die Forderung nach einer intelligenten Lösung der Belegungs- und Nutzungsmöglichkeiten wurde durch die Verlegung der Wohnräume auf die der Bundesstraße abgewandten Seite hin Rechnung getragen.
Ich stelle fest, dass die jetzt vorliegenden Ergebnisse ausschließlich dem Wunsch und Handeln der Fraktionen von SPD/FWG/FDP/puR sowie deren Umsetzung durch den Magistrat und der Verwaltung zuzuschreiben sind. Die CDU-Fraktion hat sich mehrheitlich (in dieser Sitzung vom 13.07.04) gegen eine Vermarktung und gegen eine Optimierung (von Lärmschutz und Architektur) ausgesprochen.
Unsere Kritik richtet sich auch gegen das Verhalten (an die Adresse) der CDU. Mit welchen Mitteln versucht wurde Stimmung gegen die Bebauung zu erzeugen ist fast schon beispiellos. Ich möchte einige der so gen. Argumente in Erinnerung rufen (Originalaussagen !):
- kein Pflegeheim generell an dieser Stelle
- das A-Vita Konzept sei hässlich
- Unfähigkeit des Managements des Investors
- ein Bauwerk; das die Ortsmitte verschandelt und die bestehende Bebauung verhunzt
Was aber noch viel schwerer wiegt, ist der Vorwurf des Missbrauchs von Pflegebedürftigen und die Errichtung menschlicher Lärmschutzwälle. (WZ 25.9.04)
Das müssten Sie uns, Herr Schnabel, schon erklären, wie und was Sie damit gemeint haben. Das sind Parolen, die in der politischen Auseinandersetzung nichts zu suchen haben. Solche Aussagen gefährden das Ansehen der Stadtverordnetenversammlung insgesamt und untergraben die Verlässlichkeit der Stadt Rosbach als Vertragspartner.
Bezeichnend hierbei auch die Aufkündigung der Zusammenarbeit Ihres Kooperationspartners FWG, der Ihnen (der CDU) in diesem Zusammenhang öffentlich vorwirft unzuverlässig, rücksichtslos und intrigant zu sein. (WZ 6.10.04)
Wir sind davon überzeugt, dass der jetzt erarbeitete Entwurf alle Ansprüche, die an eine optimale Unterbringung und Versorgung der Pflegebedürftigen gestellt werden, erfüllt. Wir würden uns freuen, wenn Sie (CDU) den vorliegenden Plänen nun zustimmen würden, so wie Sie dies in der Bauausschusssitzung durch Ihre Enthaltung schon angedeutet haben.
Aber bitte, meine Damen und Herren von der CDU, tun Sie nicht so, als hätte Ihre ablehnende und destruktive Haltung zu den jetzt vorliegenden neuen verbesserten Entwürfen geführt. Wenn Sie Ihre politische Reputation in diesem Fall retten wollen, dann tun Sie das bitte auf andere Art und Weise.